Berufsvorbereitung / Hauptschulabschluss / Mittlerer Abschluss
BVE / KoBV
BVE und KoBV - Was ist das?
Die Berufsvorbereitende Einrichtung (BVE) und die Kooperative berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt (KoBV) sind aufeinander abgestimmte und verzahnte schulische und berufsvorbereitende Maßnahmen.
Inhalte
- Individuelle berufliche Bildung und Orientierung
- Individuelle Erprobung in betrieblichen Praktika
- Qualifizierung in Schule und Betrieb
- Vermittlung in Arbeit
Zielgruppe
Schülerinnen und Schüler im Förderschwerpunkt „Lernen“ oder „geistige Entwicklung“ nach Erfüllen der Pflicht zum Besuch einer allgemein bildenden Schule, mit dem Potential, ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis aufnehmen zu können
Ziel und Inhalt der BVE
Die BVE ist ein kooperatives Angebot der entsprechenden Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) mit einer beruflichen Schule in der Region.
Die Jugendlichen werden durch Angebote wie der Förderung der Mobilität, des Probewohnens und individuell ausgestalteter Betriebspraktika in ihrer Entwicklung zu selbständigem und eigenverantwortlichem Handeln unterstützt.
Die für den Arbeitsmarkt wichtigen Fähigkeiten und Fertigkeiten werden erprobt und weiterentwickelt.
Dauer
In der Regel 2 Jahre.
Übergang BVE - KoBV
Nach einer individuellen Berufswegekonferenz und einem Übergangspraktikum entscheiden die Leistungsträger über die Aufnahme in die KoBV.
Ziel und Inhalt der KoBV
Die KoBV besteht aus drei verzahnten Elementen:
- Berufsschulunterricht mit sonderpädagogischer Unterstützung, Unterstützung und Begleitung durch den Integrationsfachdienst
- Jobcoaching, im Rahmen einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB-Reha), Dauer In der Regel 18 Monate Umsetzung
- an drei Wochentagen Qualifizierung und Training im Betrieb, an zwei Wochentagen Unterricht in der Beruflichen Schule
Die Teilnehmenden der Maßnahme erhalten Ausbildungsgeld, Fahrkosten und sind sozialversichert.

