Am Montag starteten wir in unsere letzte Woche auf Gotland und durften direkt am Nachmittag einen besonderen Einblick in die Nachmittagsbetreuung der Schule bekommen. Die "Fritids"(Freizeit)-Betreuung nahmen sich Zeit für uns, und wir konnten den Ablauf und die Atmosphäre dort miterleben – eine tolle Erfahrung, die den Schulalltag für uns noch einmal abrundete.
Dienstag und Mittwoch wiederholten sich einige Programmpunkte, die wir bereits in den letzten Wochen kennengelernt hatten. Insgesamt haben wir festgestellt, dass sich die pädagogische Arbeit in Schweden gar nicht so sehr von der in Deutschland unterscheidet. Vieles war uns vertraut: wir konnten Gemeinsamkeiten erkennen, Unterschiede bewusst wahrnehmen und dabei neue Perspektiven gewinnen. Der Einblick in den schwedischen Schulalltag war für uns sehr bereichernd.
Am Donnerstagabend fand dann ein gemeinsames Abendessen mit unseren beiden Lehrkräften und unserer Erasmus-Koordinatorin Reneé statt. In gemütlicher Runde konnten wir unsere Zeit auf Gotland gemeinsam Revue passieren lassen.
Der Freitag hielt für uns noch ein besonderes Highlight bereit: Wir durften am Deutschunterricht der älteren Klassen teilnehmen – es wurde viel gelacht, mitgemacht und gelernt. Am Ende wurde auch unser schwedisch getestet. 😉
Ganz zu Schluss stand noch unsere kleine Abschiedsfeier mit den Kindern an. Wir spielten zusammen, bekamen liebevoll gestaltete Briefe und Bilder überreicht und wurden herzlich verabschiedet. Die Kinder sind uns in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen.
Am Samstag heißt es dann Abschied nehmen und an den (fast) kleinsten Flughafen der Welt zu fahren: Visby Airport. Zumindest empfanden wir ihn als sehr klein. 🙂 Wir reisen mit einem Koffer voller schöner Erinnerungen und Erfahrungen zurück – und einem großen Dank an alle, die uns hier so herzlich aufgenommen und unterstützt haben!
Ein letztes mal liebe Grüße von und Hej då (=Tschüss)!
Amelie, Elias und Vivien
