Meine erste Woche in Cunit war sehr spannend und ging sehr schnell
Der Flug von Frankfurt ging schon sehr früh und nach 1,5 Stunden Flugzeit kam ich in Barcelona gut an. Nachdem ich von zuhause schon planen konnte, wie ich vom Flughafen zu meinem Airbnb komme, hatte ich hier keine Probleme. Ich wusste ich gelange mit dem Bus L99 nach Castelldefels fahre von dort mit dem Zug R2 nach Segur de Calafell (von dort gelange ich schneller in meine Wohnung) Ich muss sagen, dass am Flughafen alles sehr gut beschrieben ist und alles gut zu finden war. Nachdem ich am Bahnhof angekommen war, holte mich meine Vermieterin ab und zeigte mir, wo sich der Kindergarten " El-Trenet " befindet, " El-Trenet" bedeutet " Der Zug".
Danach fuhren wir zur Wohnung und ich packte erst einmal alles aus und lief dann los um den Ort zu erkunden. Ich lief den Weg noch einmal zu Fuß, damit ich am nächsten Tag auch pünktlich da war. Ich ging an das Meer und kaufte Lebensmittel ein. Am nächsten Morgen, war ich schon sehr aufgeregt und viel zu früh an der Einrichtung.:-) Ich wurde von allen sehr herzlich begrüßt und Montsi( die Leitung) teilte mir mit, dass jeden Morgen für 10 Minuten eine Teamsitzung stattfindet, bei dem wichtige Themen, wie z.B. Termine oder Krankmeldungen.besprochen werden. Danach zeigte sie mir die Einrichtung, erklärte mir sehr viel und zeigte mir meine Gruppe für die nächsten drei Wochen. Ich werde bei den Kindern von 4-18 Monate sein. Christina leitet die Gruppe und wir verstanden uns auf Anhieb. In der Gruppe arbeitet man ohne Schuhe, da die Kinder den ganzen Tag auf dem Boden krabbeln und spielen und dies der Hygiene dient. Zu dem Gruppenraum gehört noch ein Schlafraum, indem sich die Betten befinden , eine Küche, in der die Babyfläschchen und der Brei zubereitet werden, Außerdem haben die kleinen einen kleinen Gartenbereich, der nur für sie ist. Die Einrichtung arbeitet mit dem Pikler Konzept. Das bedeutet wenig Spielzeug, das immer wieder neu platziert wird und hauptsächlich aus Holz besteht. Von 8-9 Uhr findet eine Stunde eine Betreungszeit statt, in der die Kinder altersgemischt sind. Die Einrichtung hat bis 17 Uhr offen. Es arbeiten 12 "Maestro"(Erzieher) incl.der Leitung. Da ich kein Spanisch spreche und nur ein paar Vokabeln auf Katalanisch gelernt habe, empfand ich die ersten Tage als sehr anstrengend und war manchmal etwas ratlos, da man sich nicht mitteilen kann. Zwar geben sich alle viel Mühe und jeder spricht ein paar Wörter Englisch, aber es ist nicht so einfach. Bis auf Montsi, sie spricht viel Englisch und auch Christina und ich verständigen uns so bzw. nutzen den Google Übersetzer. Mittlerweile lerne ich weiter fleißig Vokabeln, und verstehe auch teilweise was die Erzieher reden, aber nur wenn sie langsam sprechen. Die älteren Kinder verstehe ich nicht so, da sie teilweise sehr undeutlich reden, aber mit "Händen und Füßen" klappt es irgendwie und auch mit den Kleinsten kommuniziert man. Ich singe ihnen auch ihr Lieblingsbuch "lluna" vor, dieses lieben sie und klatschen und wippen sofort mit.Es ist sehr spannend die Kinder zu beobachten, wie sie miteinander kommunizieren und agieren. Am Freitag haben Montsi und Christina ein typisch, katalanisches Mittagessen für mich vorbereitet, das wir gemeinsam aßen und Gespräche führten. Sie gaben mir viele Tipps, wo man gut essen gehen kann und auch was die Umgebung angeht. Sie sind sehr herzlich und sind immer am lächeln . Nach der Arbeit habe ich noch genug ein um an den Strand zu gehen, auch bin ich schon nach Vilanova gefahren. Ich muss sagen, mir gefällt es hier schon sehr gut und ich freue mich auf noch zwei spannende Wochen.Adeu Nicole
