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Hoch hinaus - AVdual goes Klettern!

avdual hochhinauslDer Beginn an einer neuen Schule ist eine besondere Herausforderung - für den*die Einzelne*n, aber auch für eine bunt zusammengewürfelte Gruppe, die erst einmal zueinander finden muss. Um dies auf eine Weise zu verstärken, die im Idealfall auch noch allen Schüler*innen Freude bereitet, gehen die AVdual-Klassen mit ihren Klassenlehrkräften in den ersten Schulwochen klettern. Dieses Jahr waren sie in der High-Moves-Kletterhalle in Bensheim. Denn Klettern ist mehr, als sich allein eine Route zu suchen. Es stärkt zum einen das Selbstbewusstsein und lässt die eigenen Grenzen erfahren und das eine oder andere Mal auch überwinden, wobei ungeahnte Fähigkeiten zu Tage kommen. Zudem hinterlässt es ein gutes Gefühl für den eigenen Körper, wenn man den einen oder anderen Abschnitt erfolgreich gemeistert hat. Aber noch mehr als das fördert und stärkt es auch die Klassengemeinschaft – denn alleine kann man nicht sicher klettern; dafür benötigt man andere, die mich sichern, die das Seil halten, auf die ich mich verlassen kann und die Verantwortung dafür übernehmen, dass man im Zweifelsfall weich landet und sicher wieder zu Boden kommt. Neben dem üblichen Kletter-Routen wurden aber auch einige Übungen zur Stärkung der Teamfähigkeit und des Wir-Gefühls durchgeführt. Wenn beispielsweise auf einer blauen Plane ein volles Glas Wasser steht und dies sicher und ohne Wasserverlust über ein Seil transportiert werden muss, dann wird klar: Das schafft niemand allein, so sehr er*sie sich auch anstrengt. Das schafft man nur als Gruppe, die buchstäblich an einem Strang zieht und in der es auf jede*n Einzelne*n ankommt!
Auch am Boden wurden einige Übungen durchgeführt. Wenn alle Schüler*innen einer Gruppe in möglichst kurzer Zeit unter einem kurzen Band hindurchgehen sollen, kommt es darauf an, sich gut abzusprechen, wie man diese Herausforderung angeht: Seitlich? Von oben nach unten? Zu zweit? Zu dritt? Was geht am schnellsten? Und wie können wir schneller sein als die zweite Gruppe, gegen die wir antreten?
Viel Freude bereitete auch ein ebenso einfaches wie bekanntes Spiel, bei dem viele Dominosteine und zwei weitere Bauelemente zur Verfügung stehen. Auch hier treten wieder zwei Gruppen gegeneinander an. In 20 Minuten sollen sie möglichst so mit den Dominosteinen
bauen, dass ihr Gesamtwerk anschließend möglichst ohne Unterbrechung der Reihe nach fällt – und dabei wird die Zeit gestoppt. Auch hier wurde bald klar, dass die Kommunikation untereinander das Wichtigste ist: Wer baut in welchem Bereich? Wie kann man Lücken so einbauen, dass die Unachtsamkeit eines Einzelnen nicht das ganze Werk zerstören würde? An welchen Stellen kann der*die Einzelne zum großen Ganzen beitragen, wie verbindet man die einzelnen Bereiche am Ende zu einem großen gemeinsamen Werk?
Nach diesen Übungen standen einige Kletter-Routen und -Elemente mit Sicherungsübungen in der Kletterhalle auf dem
Programm. Besonders zu erwähnen ist der respekteinflößend hohe Baumstamm, auf den es nur die Mutigsten geschafft haben: Die Plattform war extrem klein und es gab keine Möglichkeit des Festhaltens. Um wieder nach unten zu kommen, musste man allen Mut zusammen nehmen und sich nach hinten fallen lassen….Im Anschluss ging es noch aufs Außengelände, wo ebenfalls noch einige Kletterelemente auf die Einzelnen warteten – und am Ende die Zipline stand, an der man zur Belohnung für die eigene Mühe und den eigenen Mut durch die Luft sausen konnte. Alles in allem war es ein rundum gelungener Tag, dessen Erfahrungen in der Klassengemeinschaft wie den Einzelnen sicherlich noch lange nachhallen werden.

 

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